Alles rund um Aussen Whirlpools


In den letzten Jahren hat auch in Deutschland der Trend zum eigenen Outdoor Whirlpool zugenommen, doch wer sich für die Anschaffung entscheidet, hat anschließend die Qual der Wahl.

Zuerst einmal muss man sich darüber Gedanken machen, was man für Outdoor Whirlpools möchte und welches Budget zur Verfügung steht.
Ist der Garten, und vor allem das Budget, groß genug um einen Pool fest in den Garten zu installieren oder soll es doch lieber eine zum Winter rückrüstbare Version sein?

Saisonal zu betreibende Aussen Whirlpools mit ausreichender Qualität beginnen bei etwa 400 Euro für den normalen Familiengebrauch und werden oft von Baumarktketten oder online angeboten.
Sie sollten hierbei beachten, dass Umwälzpumpe sowie Reinigungsanlage mit im Set dabei sind und auf entsprechende Wasserwerte achten, da Ihnen sonst schnell der Spaß am neuen Pool vergehen kann.

Der Aufbau kann auf einer freien Stellfläche erfolgen oder bedarf ein wenig Gartenarbeit.
Hierzu wird zuerst die Grassnarbe in der Grundfläche des Aussen Whirlpool abgetragen und je nach Model eine gewisse Tiefe der Erde ausgehoben.
Danach wird in das nun entstandene Loch feiner Sand eingefüllt und stark verdichtet mittels technischer Hilfsmittel wie einer Rüttelplatte oder einem Handstampfer.

Nun wird ein Edelstahlring ausgelegt, darüber wird die Bodenfolie ausgebreitet, anschließend werden die Seitenwände aus beschichteter Blechrolle in den Ring gesteckt und miteinander verschraubt.
Jetzt wird die eigentliche Innenfolie in den Pool gelegt und am oberen Rand mit einem weiteren Ring fixiert.
Anschließend können Sie das Pumpen und Filtermodul anschließen und das erste Wasser einfüllen.

Wenn Sie jedoch einen großen stationären Pool bevorzugen sollten, um auch wirklich ein paar Bahnen schwimmen zu können, so wenden Sie sich an eine Fachfirma, welche diese ab einem Preis von etwa 15000 Euro anbieten.

Hier muss die Grundfläche komplett ausgehoben werden und daraus resultieren teure Erdarbeiten.
Weiterhin muss ein Betonfundament gegossen und die Innenseite gefliest oder gestrichen werden.
Wenn gewünscht kommen noch Kosten für die Elektroinstallationen zwecks Beleuchtung dazu.
Pumpe und Filtereinheit sind bei dieser Version natürlich auch deutlich größer als bei den Pools zum selbstaufbauen und verbrauchen mitunter nicht wenig Strom, was die Energiekosten bei einem zum Beispiel 4 mal 8 Meter großen Pool mit circa 250 Euro im Jahr zu Buche schlagen lässt.